Einige Stimmen zum Buch Kind+Computer


Bausteine Kindergarten, Heft 2 , 2003, S.28

Buchtipp:
Stephanie Müller Kind + Computer
BW Bildung und Wissen, Verlag und Software GmbH, Nürnberg 2001

Welche Computerprogramme gibt es für Kinder? Wie passen Entwicklung des Kindes und Computer zusammen? Wie können Elternarbeit und die Begleitung der Kinder am Computer aussehen? Wie sieht die gesunde Körperhaltung für Kinder am Computer aus? Welche Projekte lassen sich mit Kindern am Computer realisieren? Diese Fragen und noch vieles mehr werden anschaulich und verständlich in diesem Buch behandelt, das gute Hilfestellung und Informationen bei der Einführung des Computers im Kindergarten geben kann.


EZ - Die Elternzeitschrift des Bayerischen Kultusministeriums", 2002, Heft 2

Kind + Computer

Noch ist der Computer ein so junges Medium, dass Eltern und Erzieher immer noch unsicher sind, ob und wie intensiv sie Kinder im Vor- und Grundschulalter an die neue Thematik "heranlassen" sollen. Die Autorin, früher Lehrerin, zeigt in kreativer Weise auf, wie der Computer sinnvoll in den Alltag eines Kindes integriert werden kann. Für Eltern und Lehrer!


GEW Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (VJA) Bewertung gut(+)

Beurteilung:
Es gibt viele Gefahren, die Bücher über Computer und Pädagogik eingehen können. Sie sind zu technisch zu lesen, sind zu technikfreundlich oder -feindlich. Diese Fehler begeht Stephanie Müller nicht. Sie berücksichtigt die Perspektive: Kinder, die selbstverständlich mit dem Rechner umgehen und ihre Leser, die weniger unbefangen sein könnten. Die derzeigige lebensweltliche Situation der Kinder im Umgang wird dargestellt, entwicklungspsychologische Aspekte erörtert, Spiele und Spielmöglichkeiten gewertet. Manche Aspekte werden sich wohl noch durch weitere Forschungen erweisen müssen.


Der KiGaKatalog - Bücher und mehr für Erzieherinnen und Eltern

Keine Angst vor neuer Technik!
Wie die Möglichkeiten der modernen Computertechnologie bereits in der Vor- und Grundschularbeit sinnvoll eingesetzt werden können, erläutert die Kunst- und Medienpädagogin Stephanie Müller kompetent, umfassend und praxisnah. Pädagogische und entwicklungspsychologische Aspekte werden dabei ebenso berücksichtigt wie Fragen der Ergonomie, der Kommunikation oder der Technik. Qualitätskriterien für Lern- und Spielsoftware sowie Beispielberichte von Projektarbeiten mit Kindern am Computer runden das Buch zu einem fundierten Ratgeber für Eltern und Erzieher ab.


Natascha Bleckmann
von www.leanet.de

Müller, Stephanie - Kind und Computer

Kind und Computer - obwohl manch einem Erwachsenen diese Kombination missfallen mag, ist sie längst Realität. Die Kunst- und Medienpädagogin Stephanie Müller weiž um den latenten Konflikt zwischen den Generationen und bietet GegnerInnen und BefürworterInnen fundiertes Material zur Auseinandersetzung.

Es ist Eltern und PädagogInnen nicht zu verdenken, dass sie mit dem Computer im Kinderzimmer ein Problem haben - schliesslich sind sie selbst ganz ohne neue Medien aufgewachsen und in Computerfragen oftmals weniger kompetent als die jüngere Generation. Bevor es um die Vermittlung von Medienkompetenz gehen kann, muss es also zunächst einmal um die überwindung von Berührungsängsten und Vorurteilen gehen. So verwendet die Autorin denn auch Zeit und Raum darauf, ihre LeserInnen darin zu ermutigen, Kinder an den Computer heranzuführen. Es ist das besondere Anliegen Müllers, die gängigen Klischees zu entkräften.

Nein, Computer bringen keine kommunikationsgestörten, bewegungsunfähigen, einzelgängerischen und geistig verkümmerten Kinder hervor!

Ein Ratgeber, der Eltern fordert
In insgesamt acht Kapiteln, die von einem Glossar und Softwarerezensionen ergänzt werden, bietet "Kind und Computer" Inhalte, die Eltern und ErzieherInnen zu dem Schluss kommen lassen, dass der Computer zur Entwicklung des Kindes dazugehört. Integration ist denn auch ein Schlüsselbegriff des Buches, dessen Ziel die sinnvolle, d.h. für das Kind förderliche, Einbindung des Computers in die Gesamtentwicklung des Kindes ist. Was leicht in der Formulierung daherkommt, bedeutet in der Umsetzung viel Arbeit, denn Eltern und ErzieherInnen werden mit diesem Ratgeber direkt gefordert. Kinder an den Computer heranzuführen, heižt, sie zu begleiten, ihnen Hilfestellung zu geben und sich selber kundig zu machen.

Spielen und Lernen gleichermaßen
Integration meint einen Prozess, der mit Bewusstsein in Gang gesetzt wird. Eltern und ErzieherInnen haben dabei vor allem die Aufgabe, den Bedürfnissen des Kindes entsprechend zu reagieren. Das natürliche Interesse und der angeborene Spieltrieb des Kindes sind Grundvoraussetzungen, diesen Integrationsprozess zu starten. Gerade der Bedeutung des Spiels misst Müller eine wichtige Rolle zu. Der Computer, so lautet ihr Urteil, darf und soll ein Spielzeug sein. So wie andere wertvolle Spielzeuge auch fördert dieser bestimmte Fähigkeiten wie Erinnerungsvermögen und Konzentration, Problemlösungsdenken, Geschicklichkeit und Kreativität.
Mit der Erweiterung des Kanons der Kulturtechniken um die Computerkompetenz, die neben Rechnen, Lesen und Schreiben tritt, verdeutlicht die Autorin zweierlei: Zum einen weist sie auf die Notwendigkeit einer zeitgemäžen Einbindung des Computers in den allgemeinen Bildungsansatz hin, zum anderen stellt sie die pädagogische Unbedenklichkeit des Computers bei entsprechender Integration heraus. über die verschiedenen Altersstufen eines Kindes in Kindergarten, Vorschule und Grundschule hinweg, findet "Kind und Computer" als Ratgeber sowohl allgemeiner Natur als auch konkreter Anleitung Anwendung.

Rat geben und überzeugen
Obwohl der Computer als neues Medium neue Anforderungen an Erziehende stellt, baut "Kind und Computer" auf bekannte Erziehungskonzepte. So findet sich beispielsweise der Ansatz "Lernen mit allen Sinnen" ebenso wie die Ausrichtung auf die Kombination von Spielen und Lernen. Auch kritischen Eltern und PädagogInnen vermag "Kind und Computer" zu verdeutlichen, dass der Computer mit den verschiedenen Software bedingten Möglichkeiten ein zusätzliches Gebiet der Spiel- und Lernwelt erschliesst. Die Rekapitulation der notwendigen Integration des Computers in die Entwicklung des Kindes erscheint überzeugten übertrieben, sie ist angesichts der zahlreichen unzureichend informierten Erziehenden jedoch geboten. "Kind und Computer" leistet auch diesbezüglich eine gute überzeugungsarbeit.

Mediadaten: Stephanie Müller, Kind und Computer. Ein Ratgeber für Eltern und Erzieher. Nürnberg, 2001 Verlag Bildung und Wissen ISBN: 3-8214-7604-4 Preis: 14,80 Euro
Link zu Leanet


Iris Erbach in: spielen und lernen - Sonderheft: Kind & Computer, 2001, S.63

Tipps in Hülle und Fülle

Wie kann ein Computer sinnvoll in den Alltag von Kindern integriert werden? Dieser Frage geht die Kunst- und Medienpädagogin Stephanie Müller in ihrem Ratgeber "Kind und Computer" nach. Das Buch soll Pädagoginnen und Pädagogen dabei helfen, Kinder spielerisch an den Rechner heran zu führen und sie darin zu unterstützen, sich auch kritisch mit dem mittlerweile alltäglichen Medium auseinander zu setzen. Dabei stehen neben medienpädagogischen Thesen und einem entwicklungspsychologischen Exkurs vor allem praktische Erwägungen im Vordergrund. Die Autorin gibt Tipps zu (fast) allen Fragen rund um den Einsatz des PCs in Kindergärten, Grundschulen oder zu Hause. So stellt sie die unterschiedlichen Programme für Kinder vor, thematisiert in diesem Zusammenhang die Funktion des Spielens für Kinder und dabei erlernte Fähigkeiten wie Feinmotorik, Koordination oder auch Kreativität.

Müller verfolgt in ihrem Buch viele Stränge, zuweilen scheint fast zu viel "hineingepackt": Durch die Fülle an Infos lässt die übersichtlichkeit manchmal zu wünschen übrig. Dennoch liefert die Autorin eine wahre Fundgrube an wertvollen Tipps, vor allem für jene Erwachsenen, die über keine oder wenige Vorkenntnisse verfügen. Einfache Fragen werden beantwortet ("Wo bekomme ich Software zu kaufen?"), wichtige Begriffe werden in einem kleinen Glossar erklärt und selbst die richtige Körperhaltung oder das augengerechte Lernen werden thematisiert.

"Kind und Computer" ist kein Buch für PC-erfahrene Erwachsene, sondern ein Ratgeber mit einführendem Charakter. Die Autorin, deren Ergebnisse auch auf Projektarbeit mit Kindern basieren, zeigt durchaus auch die Grenzen des Mediums Computer auf. So betont sie, dass Kinder unbedingt auch originale und authentische Lernerfahrungen brauchen und dass die Möglichkeiten des direkten Erlebens bewahrt werden müssen, da das Spiel am PC dies nicht bieten kann. Im letzten Teil des Ratgebers werden zehn Computerspiele für Kinder exemplarisch rezensiert und bewertet. Kriterien für eine positive Spielbewertung sind hier u. a. die Originalität der Spielidee, die Bedienerfreundlichkeit oder der Preis.


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